Beseitigung von schweren Unwetterschäden

Datum: 6. Juli 2012 
Alarmzeit: 18:55 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Dauer: 9 Stunden 
Art: THL  > THL Unwetter  
Einsatzort: Stadtgebiet Schongau 
Mannschaftsstärke: 50 
Fahrzeuge: ELW 1, LF 16/12 CAFS, LF 16/12, LF 16, DLK 23-12, RW 2, Vers.-LKWalt, MTW, KlaF alt, KdoW-alt 
Weitere Kräfte: BRK, FF Altenstadt, FF Garmisch, FF Peiting, KBM, THW OV Schongau 


Einsatzbericht:

Die Folgen eines schweren Unwetters am frühen Abend in Schongau forderte die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW gleichermassen. Im Schongauer Westen wurden Bäume entwurzelt, PKWs beschädigt, Gärten verwüstet und Häuser beschädigt. An der Marktoberdorfer Straße hob das komplette Dach eines Hauses ab und wurde auf die Hauptstraße geschleudert. Dass hier niemand verletzt oder getötet wurde grenzt an ein Wunder. – Fast chaotische Zustände herrschten in Schongau, da neben den unzähligen eingehenden Hilferufen auch viele Notrufe und leider auch einige Falschmeldungen eingingen. Die Feuerwehren aus Peiting, Altenstadt und Schongau waren im Dauereinsatz um entwurzelte Bäume, Gebäudeschäden und überschwemmte Keller in Serie zu bearbeiten. Das THW der Ortsverbände Schongau, Garmisch, Landsberg und Weilheim übernahmen die Einsatzstelle an der Marktoberdorfer Straße; das Schongauer THW unterstützte auch noch bei vielen weiteren Einsatzstellen im Stadtgebiet.